„Chatti hat mich durch die Nacht gebracht“

Der Chatbot als Begleiter in der akuten Krise? Warum ausgerechnet die Nacht entscheidend sein kann. Wer mit suizidalen Menschen arbeitet, weiß etwas, das Außenstehende überrascht: Die akute Zuspitzung einer Krise ist oft erstaunlich kurz. Der Drang, sich das Leben zu nehmen, verläuft häufig in Wellen. Suizidgedanken können über einen Zeitraum von etwa fünfzehn bis dreißig Minuten besonders stark sein.

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Wenn Helfen stärkt – was Online-Jugendberatung mit jungen Menschen macht

Auf den ersten Blick war es eine völlig unauffällige E-Mail. Gut formuliert. Sachlich. Freundlich. Nichts, was Alarm ausgelöst hätte. Und doch blieb etwas hängen. Zwischen den Zeilen war eine Spannung zu spüren, ein sorgfältiges Abwägen jedes Wortes, als würde jemand sehr darauf achten, nicht zu viel Raum einzunehmen. Die Frage stand nicht im Text. Sie war im Text.

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„Bitte höre, was ich nicht sage“ – Was Mails in der Onlineberatung verraten

Auf den ersten Blick war es eine völlig unauffällige E-Mail. Gut formuliert. Sachlich. Freundlich. Nichts, was Alarm ausgelöst hätte. Und doch blieb etwas hängen. Zwischen den Zeilen war eine Spannung zu spüren, ein sorgfältiges Abwägen jedes Wortes, als würde jemand sehr darauf achten, nicht zu viel Raum einzunehmen. Die Frage stand nicht im Text. Sie war im Text.

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Suizidgedanken bei Jugendlichen: Ein Blick auf Ursachen und Schutzfaktoren

Die Zahlen sind alarmierend: Laut aktuellen Studien hatten fast 40% aller Jugendlichen schon einmal Suizidgedanken. Diese Statistik zeigt, wie wichtig es ist, die Ursachen zu verstehen und Schutzfaktoren zu stärken. Denn hinter jedem Jugendlichen, der über Suizid nachdenkt, steht eine Geschichte von Überforderung, Schmerz und dem verzweifelten Wunsch nach einem Ausweg.

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„Alexa, mach mal Beratung.“

Wenn es doch nur so einfach wäre. Oder vielleicht, gerade weil es inzwischen so einfach wirkt, ist die Verunsicherung spürbar –wie ein leiser Unterton, der durch viele Gespräche schwingt. Seit Sprachmodelle wie ChatGPT für alle zugänglich sind, höre ich in Supervisionen, Teamsitzungen und Aus – und Fortbildungen immer häufiger eine Frage, die schlicht klingt – und doch tief geht: „Was bleibt eigentlich noch für uns, wenn KI alles kann?“

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